Dienstag, 31. Mai 2016

Der Zwettler Standbieröffner #bottleopenerchallenge

Dem Aufruf von Holzwurm Tom zur #bottleopenerchallenge bin ich natürlich gerne gefolgt....
Ich wusste zwar am Anfang nicht, was ich machen soll, zwischendrin auch nicht, aber das ganze hat sich so ergeben....
Video vom Bau


Nachdem ich dieses Mal auch mitgefilmt habe (gar nicht so einfach, wenn man alleine in der Werkstatt werkelt... :-)  ), habe ich vom Bau leider wenige Fotos, hoffe ich kann das fehlende dazu erklären.

Ich habe mir einen Rahmen gebaut, diesen mit Klarsichtfolie ausgelegt, und ein paar Kronenkorken festgeklebt. Dann habe ich das ganze mit Epoxy ausgegossen; Aushärtezeit eine Woche.













Dann habe ich mir ein passendes Restholz gesucht; dieses habe ich auf die Breite des Epoxy geschnitten, und ein paar Kanalrohre durchgebohrt, bzw. passend geschliffen.













Dann die Kanalrohre mal mit Sekundenkleber verklebt, und eine Erweiterung oben dran aus einem Restholz geschnitten. Auch den Trichter habe ich mir aus einem Restholz gefertigt.














Dann habe ich passend zur Farbe der Kronenkorken den unteren Teil in Blau-metallic lackiert; vorerst nur die Rückwand, später dann auch die Seitenwände. Als Begrenzer habe ich den Trichter montiert.

Dann habe ich noch eine LED-Ketter (batteriebetrieben) in Kaltweiß herum liegen gehabt, somit habe ich ein paar beleuchtete Akzente gesetzt. Dazu musste ich natürlich eruieren, wo das Licht am Besten durchkommt. Dann habe ich die Kronenkorken festgeklebt, und natürlich gleich den Flaschenöffner montiert. (und auch gleich ausprobiert...)














Ich habe aus Fichtenleimholz einen Rahmen geschnitten, und diesen so montiert, dass ich oben eine Klappe habe, wo der Batteriekasten für die Lichterkette liegt. Noch ein paar Kronenkorken beim Trichter aufgeklebt.














Dann habe ich noch aus Sperrholzresten eine Lade geschnitten, und diese verleimt.
Im groben und Ganzen war das der gesamte Bau; hier noch ein paar Detailaufnahmen... Der Bieröffner wird das Highlight der nächsten Grillerei....
 
 

Sonntag, 17. April 2016

Flaschen- und Holzrecyclingslampe


Ich habe beschlossen, dass ich mal etwas mit Palettenholz mache, und da ich schon das Holz recycle, nahm ichn gleich eine Flasche eines österreichischen alkoholfreien Getränkes dazu. Rausgekommen ist diese Lampe, ein Unikat, dass nicht jeder daheim stehen hat!




Anfangs habe ich die Paletten zerlegt und aus den langen Brettern habe ich mir die Stücke passend für den Schirm gesägt. Diese dann verleimt und auf ein Opferbrett geleimt.



Der Flasche habe ich den Boden mit meinem Glasschneider abgetrennt, und mal Holzstücke für den Sockel gesucht und verleimt.




 Dann habe ich die Holzteile gedrechselt.




Die Bodenplatte habe ich ebenfalls aus Palettenholz hergestellt, und diese an den Lampensockel angepasst.


Als Schalter habe ich den Recyclingmodus weiterbetrieben, und auf einen Druckschalter den Kronenkorken geklebt. Dann in den Lampenfuß das passende Loch gebohrt, und etwas passend geschliffen.
Dann habe ich das ganze Holz gestrichen, und anschließend die Einzelteile verklebt.


Als Leuchtmittel verwende ich eine E27 LED Glühbirne, die der Edison Glühbirne nachempfunden ist, da diese das Licht gleichmässig auf den Schirm bringt.

Samstag, 26. März 2016

Couchtisch - Extra massiv und Anti-Autsch-sicher

Ein Bekannter hatte etwas Pech bei der Lieferung seines Couchtisches - 2 mal geliefert - 2 mal zerbröselt....
Nachdem ich ja nicht meine Klappe halten kann, habe ich vorgeschlagen, es etwas massiver anzugehen.
Ein paar Nachrichten und einen Besuch später haben wir uns geeinigt, wie das Ding aussehen soll...
(Wobei die ursprüngliche Form gefiel mir auch sehr gut, und auch das werde ich versuchen, einmal aus Vollholz nachzubauen...)
Die Holzwahl fiel mir etwas schwer, da es ja zum Mobiliar passen sollte, der Vorschlag von Eiche gefiel mir absolut nicht... Also fiel die Wahl auf Havea-Leimholz.
Nachdem ich das Material daheim hatte, habe ich gleich mal 2 Platten zusammengeleimt, dazu habe ich fast eine ganze Flasche Leim verbraucht.













Alles was ich an Zwingen hatte habe ich um die Platten plaziert, auch 4 Schrauben mussten zum zusammenhalten herhalten. Die Bierkiste habe ich noch mit mit nem Kübel mit Wasser beschwert - wie sonst soll ich den Druck auf die Mitte erzeugen??
Also alle Teile mal zugeschnitten mit alllen verfügbaren Sägen, denn das Holz ist verdammt hart, und schwer zu schneiden. Nach dem Zuschnitt habe ich die Nuten für die Mittelplatte gefräst; in einem Durchgang, dann ists leichter.













Dann noch ein paar Lamellos reingemacht und das Ding mal zusammengeleimt; das ich die Mittelplatte vorher zugeschnitten habe ist selbstredend.














Aufgrund fehlender Zwingenlänge, haben wieder einmal die Spanngurte herhalten müssen...
Die Hauptanforderung an dieses Couchtisch war: keine scharfen Kanten, und nachdem ein passender Fräser knappe 100€ gekostet hätte, habe ich das ganze Freihand geschliffen.
Dann den Couchtisch mal für das Streichen vorbereitet.













Nachdem das ganze ja auch Kindersicher sein sollte, habe ich zusätzlich das ganze verschraubt. Da ich nicht wusste, wie lange die Schrauben sein sollten, habe ich einfach einen Abschnitt geopfert, und die verfügbaren Schrauben anprobiert, bis ich meine Länge hatte. Nachdem ich ja nicht wusste, ob der Tisch gerade steht, habe ich mittels Einschlagmuttern eine Vorbereitung getroffen, um den Tisch an den Boden anzupassen. Dann erfolgte der erste Anstrich.


Eine zusätzliche Versteifung eingebaut

Vorbereitung der Einschlagmuttern


kleiner Gedankenfehler, die Schraube erhöht den Tisch um 4 cm....

Nachdem ich den Lack am ersten Tag gesehen hatte, dachte ich, ich habe da einen Dalmatiner lackiert, das war komplett fleckig, und sah absolut sch.... aus. Nach einer Woche Wartezeit, habe ich den Tisch einen Zwischenschliff unterzogen, erneut gestrichen, und siehe da, sah schon besser aus! Nach 3 Schichten Lack, hatte ich endlich die Oberfläche, die ich haben wollte. Dann habe ich mir andere Schrauben gekauft, ein Stück Sperrholt draufgepickt, und auf das dann Filzgleiter gepickt. Bei meinem Bekannten hat ich dann normale Filzstreifen geklebt, und siehe da, stand wie ne 1! Jedoch sein missglücktes Versandobjekt spukt mir noch immer im Kopf herum......
Schraubfusserl

für mich fertig!

Die Arbeit hat richtig Spaß gemacht, und mich motiviert mir erstens eine neue Tischkreissäge zuzulegen (wird vermutlich die Makita 2704), und zweitens mehr Möbelbau zu betreiben....

Fakten:
Zeitbedarf:
  • 1 Stunde Zuschnitt
  • 1 Stunde Leimen
  • 1 Stunde Fräsen
  • 5 Stunden Schleifen
  • 3 Stunden Streichen
jeweils ohne Trocknungszeiten, Materialkosten ca. 170€