Ich hab mal wieder experimentiert....
Und rausgekommen ist ein Weihnachtswindlicht aus Leimholz
Ich habe einfach mal ein paar Restholzstücke, für es mir zu schade war, um in den Ofen zu wandern halbwegs passend geschnitten, und verleimt.
Nachdem ich das ganze mal rund gemacht habe, habe ich mir eine Bohrauflage gemacht, wo das "Rundholz" pararell zum Bohrtisch und rechtwinkelig zum Bohrer steht. Dann eine Vorlage aufgeklebt und immer rechtwinkelig reingebohrt.
Dann das ganze wieder in die Drechselbank eingespannt, innen heraus gearbeitet, geschliffen, geölt, Teelicht samt Glaseinsatz rein und fertig.
Ist zwar nur ein kurzes Projekt, aber ich finde man kann es leicht nachmachen, wenn man das benötigte Werkzeug hat.
Donnerstag, 3. Dezember 2015
Donnerstag, 5. November 2015
Die Bandsägen-Drechsel-Lampe aus Zirbenholz
Ich habe ja einen leichten Lampentick, wie ja vielleicht manche schon mitbekommen haben.
Jetzt war es wieder einmal soweit: ich wollte mir eine Zirbenlampe drechseln, aber das ganze ressourcenschonend.
Also habe ich mal ein passendes Stück Zirbenholz in die Bank gespannt und mal rund gemacht. Hier wurde bereits beim Zuschnitt darauf geachtet, dass das Stück dann unter der Bandsäge Platz hat.
Mit der Bandsäge habe ich dann das Stück entkernt und dann den Schirm wieder verleimt. Auch habe ich eine Opferplatte an den Schirm geleimt, um ein einfacheres Einspannen zu ermöglichen.
Da bei einer solchen Aktion ja der Lampenschirm das Sensibelste ist, weil er schön dünn sein muss, habe ich begonnen diesen so zu bearbeiten, dass das Licht schön durchfällt. Am Ende hatte ich oben eine Wandstärke von 0,5 mm, und nur ganz unten habe ich aus optischen Gründen etwas mehr Holz gelassen.
Dann habe ich den Lampenfuß aus dem herausgetrennten Mittelteil gedrechselt. Dabei an die Fassung angepasst, damit diese etwas versenkt ist.
Dann die Elektroinstalltion fertig gestellt, und mir überlegt, wie ich jetzt den Lampenschirm an die Lampe bringe... Habe dann einfach mir aus Sperrholz passende Versteifungsringe gefertigt, und diese in den Lampenschirm eingeleimt.
Noch ein paar Impressionen von der Lampe: Das letzte Foto zeigt die Lampe als alleinige Lichtquelle im Raum. Die Lampe hat eine Höhe von 30 cm und einen Durchmesser von 14 cm. Die verwendete LED-Lampe hat 8 Watt, und wird an der Glaskolbenaußenseite zwar warm, aber nicht zu heiß. Die Lampe ist ohne jedliche Endbehandlung geblieben, ich finde, es hätte den Charakter zerstört.
Die nächste Lampe existiert auch schon, wenn auch nur in meinem Kopf...
Jetzt war es wieder einmal soweit: ich wollte mir eine Zirbenlampe drechseln, aber das ganze ressourcenschonend.
Also habe ich mal ein passendes Stück Zirbenholz in die Bank gespannt und mal rund gemacht. Hier wurde bereits beim Zuschnitt darauf geachtet, dass das Stück dann unter der Bandsäge Platz hat.
Mit der Bandsäge habe ich dann das Stück entkernt und dann den Schirm wieder verleimt. Auch habe ich eine Opferplatte an den Schirm geleimt, um ein einfacheres Einspannen zu ermöglichen.
Da bei einer solchen Aktion ja der Lampenschirm das Sensibelste ist, weil er schön dünn sein muss, habe ich begonnen diesen so zu bearbeiten, dass das Licht schön durchfällt. Am Ende hatte ich oben eine Wandstärke von 0,5 mm, und nur ganz unten habe ich aus optischen Gründen etwas mehr Holz gelassen.
Dann habe ich den Lampenfuß aus dem herausgetrennten Mittelteil gedrechselt. Dabei an die Fassung angepasst, damit diese etwas versenkt ist.
Dann die Elektroinstalltion fertig gestellt, und mir überlegt, wie ich jetzt den Lampenschirm an die Lampe bringe... Habe dann einfach mir aus Sperrholz passende Versteifungsringe gefertigt, und diese in den Lampenschirm eingeleimt.
Noch ein paar Impressionen von der Lampe: Das letzte Foto zeigt die Lampe als alleinige Lichtquelle im Raum. Die Lampe hat eine Höhe von 30 cm und einen Durchmesser von 14 cm. Die verwendete LED-Lampe hat 8 Watt, und wird an der Glaskolbenaußenseite zwar warm, aber nicht zu heiß. Die Lampe ist ohne jedliche Endbehandlung geblieben, ich finde, es hätte den Charakter zerstört.
Die nächste Lampe existiert auch schon, wenn auch nur in meinem Kopf...
Montag, 26. Oktober 2015
Weihnachstsschwibbogen - Festessen
![]() |
| 1 Abend an der Säge |
![]() |
| Innenschnitte fertig |
| Die 2 äußeren Blenden fertig |
| Vorlage herunter gefuzzelt. |
| Überreste des Bogens |
Dann noch die Distanzhalter und die Bodenplatte geschnitten.
Die Lichterkette habe ich von ebay bestellt, und beim preis von 3,99/stück und nur 4,99€ Versandkosten nach Österreich, habe ich gleich mehrere bestellt. Leider war die Qualität auch dementsprechend mies, und ich musste ein paar LED`s nachlöten, aber bevor man das hin-und hersendet, macht man es lieber selbst....
| Nachlöten |
Ich habe dann die Lichterkette mal probiert, wie das denn so passt, und bin draufgekommen, dass ich den Batteriekasten nicht wirklich unterbringe... Also habe ich einfach ein Stück der Mittelblende weggeschnitten.
Dann habe ich ich die Einzelteile händisch geschliffen (man möchte ja schließlich nicht, dass was wegbricht), zur Steigerung der Optik etwas flambiert, und dann lackiert. (Jetzt ist mein Autoklarlack endgültig aus)
Dann konnte das ganze zusammengebaut werden. Die LED habe ich mit Heißkleber fixiert, und dann mittels Uhu Hart endgültig festgeklebt. Die Holzteile habe ich mit Uhu Endfest 300 fixiert.
Jetzt weiß ich, wie lange für soetwas filegranes braucht.... ich habe 13,5 Stunden nur gesägt, vom Schleifen, Flambieren und Lackieren rede ich da noch nicht, auch der Zusammenbau war nicht so schnell erledigt. Aber mir gefällt das ganze so gut, dass ich einen zweiten säge.... Oder bin ich schon süchtig???
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