Sonntag, 25. Januar 2015

Vordrechseln eines Weinkühlers

Nachdem ein Discounter Weinkühler (doppelwandig aus Edelstahl) im Angebot hatte, habe ich zugeschlagen, und mir ein paar Stück davon gekauft.
Zuerst wollte ich gleich ein Stück Marille nehmen, aber die seitliche Öffnung hätte zwar eine saugute maserung abgegeben, aber der Weinkühler wäre vermutlich an dieser Stelle offen gewesen, da das Stück etwas zu dünn war. (Die Öffnung habe ich erst während des Schneidens entdeckt, bleibt halt derweilen angeschnitten liegen.)
Ok, dann halt ein Stück vom Apfelbaum...
Hatte am Anschnitt ein paar Risse, aber da ich dass dann eh mittels Planscheibe in meine Drechselbank gespannt habe, hat mir das nichts gemacht. Außen hatte das Stück eine Restfeuchte von 17%, innen leider über 22%, also wusste ich schon, dass es in einem Arbeitsgang nichts wird.
An 2 Abenden habe ich dann den Rohling gedrechselt, dabei sind viele Späne angefallen, die später mal in den Ofen wandern. Zum Vergleich habe ich eine Colaflasche daneben gestellt...

Dann habe ich gleich begonnen, die sichtbaren Risse mittels Epoxy aufzufüllen, da ich nicht noch weitere Risse haben wollte, dabei habe ich auch das Stück, wo die Planscheibe verschraubt war, ausgegossen, wird sich sicherlich noch eine Schüssel später draus machen lassen...


Heute morgen habe ich dann den Rohling in die Späne gepackt, wo er jetzt 3-4 Wochen mal trocknen darf, eventuell auch länger. Die eingefüllte Spanmenge ist nicht mal ein Viertel von der Gesamtmenge.

Das Edelstahldingsbums darf dann nach Trocknung, Nacharbeit, finalem Schliff und Lack in das Apfelholz.

Kommentare:

  1. na sieht doch schon mal nicht schlecht aus.......bin gespannt auf das Endprodukt
    lG
    Lissy

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    1. Auf das bin ich auch schon gespannt, aber zuerst muss das Holz trocken sein, denn sonst reißt es....

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  2. Weil es mir gerade aufgefallen ist, das Marillenholz liegt derzeit am Boden, beim Schneiden war es weit weg von den Kabeln

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